Zum Weltfrauentag: Drei Frauen, drei Geschichten – Teil 1: Aglaë Eder

Leidenschaft für den Job, Entscheidungsstärke und die Überzeugung, dass gute Führung unabhängig vom Geschlecht ist – das sind Werte, die bei McDonald’s Deutschland täglich gelebt werden. Und mit 49 Prozent Frauen in Führungspositionen ist Chancengleichheit bei uns längst gelebte Realität.

Der Internationale Frauentag am 8. März macht seit mehr als 110 Jahren die Leistungen von Frauen weltweit sichtbar und ruft dazu auf, Gleichstellung weiter voranzutreiben. Das diesjährige Motto #GiveToGain steht für die Idee, dass Geben und Nehmen zusammengehören: Wer andere unterstützt, gewinnt selbst. Ob durch Wissen, Zeit, Sichtbarkeit oder Förderung.

Passend dazu stellen wir in einer dreiteiligen Serie drei Frauen aus dem McDonald’s System vor, die genau das verkörpern: Sie geben weiter, was sie auf ihrem Karriereweg gelernt haben und inspirieren damit andere. Den Anfang macht Aglaë Eder, Vorständin Operations.

Aglaë Eder steuert das operative Herzstück von McDonald’s Deutschland – den Betrieb der rund 1.400 Restaurants. Von der Zusammenarbeit mit den Franchise-Partnern über Servicequalität und Gästeerlebnis bis hin zur Umsetzung der Unternehmensstrategie vor Ort. Kurz: Alles, was in den Restaurants passiert, läuft über ihren Tisch.

Foto: Aglaë Eder, Vorständin Operations bei McDonald’s Deutschland

Aber wer ist die Frau hinter dieser Rolle? Fragt man sie nach drei Worten, die sie beschreiben, antwortet sie ohne Zögern: „Energie, Freude, Respekt.“ Und präzisiert sofort: „Respekt vor Menschen und ihren Geschichten. Nicht im Angstsinn.“ Eine Klarstellung, die viel über ihren Führungsstil verrät: aufmerksam, reflektiert, differenziert.

Und woher kommt diese Energie, die sie selbst als erstes nennt? „Ich arbeite in einem sehr großen Team mit verschiedensten Talenten. Wir alle teilen dieselbe Ambition: jeden Tag ein kleines Stück besser werden und unseren Gästen einen tollen Restaurantbesuch bieten“, sagt sie. „Das gibt mir Energie.“

Karriere mit Mut: Warum Aglaë Eder auf ihr Bauchgefühl hört

Karrierewege bestehen aus Entscheidungen. Und die kosten Kraft und Mut. Aglaë Eder weiß das aus fast 20 Jahren Berufserfahrung. 2006 startete die gebürtige Österreicherin bei der McDonald’s Kinderhilfe Stiftung in ihrem Heimatland, wechselte dann in Führungsrollen in Kommunikation und Marketing bei McDonald’s Schweiz, wurde dort 2020 Managing Director und verantwortete zuletzt als Chief Restaurant Officer das gesamte operative Geschäft in Frankreich. Seit Januar 2026 erweitert sie den Top-Führungskreis von McDonald’s Deutschland.

Ein Karriereweg, der von mutigen Schritten geprägt war. Die persönlich mutigste Entscheidung? „Mich aus eigenem Antrieb auf eine Stelle in einem anderen Land zu bewerben und diesen Schritt dann auch durchzuziehen.“ Raus aus der Heimat, raus aus der Komfortzone. Was ihr dabei geholfen hat: auf ihr Bauchgefühl zu hören. „Sehr oft, wenn ich es nicht getan habe, wünschte ich mir im Nachhinein, ich hätte es.“

Ob sie auf ihrem Weg jemals unterschätzt wurde, weil sie eine Frau ist? Eder überlegt einen Moment. „Vielleicht mehr, als ich es wahrgenommen habe.“ Umso wichtiger waren für sie die Menschen, die an sie geglaubt haben. Ihre Freunde, ihre Familie. Aber auch die Führungskräfte und Kolleg:innen bei McDonald’s, die sie gefördert und unterstützt haben. Bis heute. „Sie trauen mir zu, was ich mir selbst vielleicht nicht immer spontan zutraue.“

Führen, ohne sich zu verbiegen: So geht’s

Eine Führungsrolle bringt Erwartungen mit sich. Von außen, aber auch an sich selbst. Wie bleibt man dabei authentisch? Für Aglaë Eder sind zwei Dinge entscheidend.

Erstens: Rolle und Mandat müssen übereinstimmen. „Wenn beides nicht zusammenpasst, nehme ich eine Position lieber nicht an. Sonst würde ich mich von Anfang an verbiegen.“ Für sie keine Schwäche, sondern eine Form von Selbstklarheit. Und langfristig die Grundlage für wirksame Führung.

Zweitens: mentaler Ausgleich. Zeit mit der Familie, Zeit in der Natur – das hält sie geerdet und gibt ihr die Kraft, klare Entscheidungen zu treffen. Wer langfristig führen will, muss auch für sich selbst sorgen. Eine Haltung, die Eder nicht nur predigt, sondern lebt.

Der beste Rat an ihr jüngeres Ich: weniger „ich sollte“

Was würde Aglaë Eder ihrem jüngeren Ich mitgeben? Eine Lektion, die sie von einem Coach gelernt hat und die sie bis heute begleitet: weniger „ich sollte“ sagen.

„Entweder ich möchte etwas tun oder ich muss etwas tun“, erklärt sie. Diese einfache Unterscheidung helfe, Dinge realistisch einzuordnen, Prioritäten zu setzen und Unangenehmes nicht aufzuschieben. „Das hätte mich einiges an Energie gespart, wenn ich das früher gewusst hätte“, sagt sie und lacht.

Mehr über Vielfalt, Gleichstellung und Inklusion bei McDonald’s lest ihr hier.

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