Zum Weltfrauentag: Drei Frauen, drei Geschichten – Teil 3: Dr. Manuela Sixt

Der Internationale Frauentag am 8. März macht seit mehr als 110 Jahren die Leistungen von Frauen weltweit sichtbar und ruft dazu auf, Gleichstellung weiter voranzutreiben. In unserer dreiteiligen Serie stellen wir drei Frauen aus dem McDonald’s System vor, die andere stärken, Wissen teilen und so Female Empowerment im Alltag erlebbar machen. In den ersten beiden Beiträgen geht es um Aglaë Eder und Olga Vos. Den Abschluss macht Dr. Manuela Sixt, Syndikusrechtsanwältin bei McDonald’s Deutschland

Inhaltsverzeichnis:

Wer ist Dr. Manuela Sixt? Juristin, Mama, Familienmensch

Promotion. Forschungsstipendium der Deutschen Forschungsgemeinschaft. Referendariat bei einer der renommiertesten Wirtschaftskanzleien der Welt. Manuela Sixts Lebenslauf liest sich wie der einer Frau, die weiß, was sie will. Drei Jahre forschte sie zu Datenschutz und Digitalisierung, arbeitete am Lehrstuhl für Öffentliches Recht und IT-Recht an der Universität Passau – bevor sie den Schritt in die Unternehmenswelt wagte. Heute ist sie Syndikusrechtsanwältin und Department Head bei McDonald’s Deutschland. Und beschreibt sich mit einem Augenzwinkern selbst als: „Juristin, Mama, Familie- und Freundesmensch. Natürlich nicht zwingend in dieser Reihenfolge.“ 

Foto: Dr. Manuela Sixt, Syndikusrechtsanwältin bei McDonald’s Deutschland 

Getragen hat sie auf diesem Weg vor allem der Rückhalt aus dem Elternhaus. „Mir wurde von meinen Eltern immer vermittelt, dass sie mich egal wobei unterstützen und für mich da sind. Ich weiß nicht, ob ich sonst als Erste in meiner Familie studiert und promoviert hätte.“ 

Ihr Weg zu McDonald’s und was sie bis heute hält

Der Weg zu McDonald’s ergab sich für Manuela während ihres Referendariats. Als das Jobangebot kam, hat sie ja gesagt – und dieses Ja nie bereut. „Mich hat von Anfang an überzeugt, dass man sehr schnell Verantwortung übernehmen kann, spannende Aufgaben in einem dynamischen Umfeld warten und das Teamgefühl außergewöhnlich stark ist.“

Was sie hält, ist aber nicht nur das Umfeld – es ist auch die konkrete Sichtbarkeit ihrer eigenen Arbeit. Als Syndikusrechtsanwältin verhandelt sie Verträge, berät intern und begleitet komplexe Prozesse. Das Ergebnis sieht sie manchmal buchstäblich vor sich: „Jedes Mal, wenn ich etwas in der Praxis sehe, an dem ich mitgewirkt habe – wenn ich ins Restaurant gehe und eine neue Funktionalität entdecke, für die ich den Vertrag verhandelt habe – dann erfüllt mich das mit echtem Stolz.“ 

Dazu kommt ein Arbeitsumfeld, das ihr erlaubt, Beruf und Familie zu vereinbaren. „Für mich ist die Kombination aus Gleitzeit, der Möglichkeit zum Homeoffice und Angeboten wie Workation ideal.“ Gleichzeitig geht sie gerne ins Büro. „Der Austausch mit den Kolleg:innen und der wertschätzende Umgang miteinander sind mir sehr wichtig.“ 

Über Mut, Mutterschaft und Verantwortung

Mut ist für Manuela keine einmalige große Geste. Es ist eine Haltung: sich auf Neues und Unbekanntes offen einzulassen, auch wenn es zunächst einschüchtert. Diese Haltung hat sie gelebt, als sie zur Department Head befördert wurde und plötzlich Mitarbeiter:innenverantwortung trug. Und noch einmal ganz neu, als sie nach der Elternzeit zurückkehrte – mit veränderten Aufgaben, einem neuen Bereich und dem Alltag als Mutter im Gepäck. 

„Jede Veränderung erfordert Mut, manchmal ein bisschen mehr, manchmal ein bisschen weniger“, sagt sie. Und was sie dabei gelernt hat, gibt sie gerne weiter: „Ich glaube mittlerweile, die aktuelle Aufgabe oder Position sollte sich immer ein kleines bisschen ‚zu groß‘ anfühlen. Man sollte noch nicht alles wissen oder können – denn genau darin liegt die Chance, sich weiterzuentwickeln und den eigenen Horizont zu erweitern. Auch wenn das manchmal beängstigend sein kann.“ Kraft findet sie vor allem dort, wo sie abschalten kann: beim Spielen mit ihrem Kind, im Kreis der Familie, im Freundeskreis. „In Gesprächen und bei gemeinsamen Aktivitäten kann ich wirklich abschalten. Dieses Netzwerk gibt mir Halt und schafft Raum, sodass ich mir zwischendurch auch einmal einen Moment nur für mich nehmen kann.“ 

Sprache als Spiegel: Warum „Working Mum“ kein Kompliment ist

Welches Klischee nervt sie als berufstätige Mutter am meisten? Manuela setzt bei der Sprache an – und das mit gutem Grund. „Mich nervt, dass es immer noch Begriffe wie ‚Working Mum‘ gibt – ohne Pendant für Männer, versteht sich.“ Das Wort existiert nicht zufällig: Es transportiere die Annahme, dass Frauen in Führungspositionen vor allem durch Fürsorglichkeit und Familienorientierung definiert werden, während Ehrgeiz und Durchsetzungsvermögen als männliche Attribute gelten. 

Auch der Begriff „Quotenfrau“ gehört für sie in dieselbe Kategorie. „Er impliziert, dass jemand eigentlich nicht die Eigenschaften mitbringt, die es braucht, um die Position zu füllen.“ Für Manuela ist klar: Sprache formt Denken. Und solange diese Begriffe unhinterfragt bleiben, bleiben es die Bilder dahinter auch. 

Chancengleichheit heißt nicht, dass wir alle gleich sind

Vorbild – dieses Wort ist Manuela zu groß. Was sie stattdessen sein will: ein ehrliches Beispiel dafür, dass ein toller Beruf und ein erfülltes Privatleben kein Widerspruch sind. „Wobei man auch offen über all die Herausforderungen sprechen sollte, die das mit sich bringt.“ Und sie betont: „Ohne einen Arbeitgeber, der den Menschen ganzheitlich sieht und nicht nur die Arbeitskraft, geht es nicht.“ Genau das hat sie bei McDonald’s gefunden. 

Ihr Wunsch an die nächste Generation: „Dass es endlich wirklich keine Rolle mehr spielt, welches Geschlecht man hat, und dass Chancengleichheit tatsächlich gelebt wird. Das bedeutet nicht, dass wir alle gleich sein müssen – im Gegenteil: Gerade die Vielfalt ist unser stärkstes Asset.“ 

Mehr über Vielfalt, Gleichstellung und Inklusion bei McDonald’s lest ihr hier.

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