
McDonald’s Deutschland engagiert sich gemeinsam mit dem Forum Moderne Landwirtschaft e. V. für mehr Dialog rund um Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion. Ein Beispiel dafür ist die Unterstützung des Jubiläums „10 Jahre AgrarScouts“. Die AgrarScouts bringen Menschen mit Landwirtinnen und Landwirten ins Gespräch und schaffen so Verständnis für die Herkunft unserer Lebensmittel. Der Landwirtschaft wird somit nicht nur ein Gesicht, sondern viele Gesichter und Persönlichkeiten gegeben. Durch die Partnerschaft möchte McDonald’s den offenen Austausch entlang der Wertschöpfungskette für Lebensmittel fördern und den Dialog zwischen Landwirtschaft und Gesellschaft unterstützen.
Gefeiert wurde das Jubiläum am 22. Oktober 2026 mit der „Roots & Radiance Party“ in der Berliner Kulturbrauerei, zu der das Forum Moderne Landwirtschaft e.V. AgrarScouts, Partner und Gäste eingeladen hatte. Mit dabei waren auch Dagmar und Birgit aus dem Change M-Team.
Inhaltsverzeichnis
- Zukunftsforum: Warum essen wir anders, als wir wollen?
- Wie lässt sich Wissen über Landwirtschaft verständlich vermitteln?
- McDonald’s und AgrarScouts: Transparenz vom Hof bis ins Restaurant
- Praxisbeispiel: Der ErlebnisBauernhof auf der Grünen Woche
Zukunftsforum: Warum essen wir anders, als wir wollen?
Der Jubiläumsfeier war ein spannendes Programm vorgeschaltet: mehrere Impulsvorträge beim Zukunftsforum aus Agrartechnik und Wissenschaft, darunter von Frau Dr. Silke Lichtenstein von der Dr. Rainer Wild-Stiftung für gesunde Ernährung. Die Ökotrophologin und Betriebswirtin der Gastronomie erklärte in ihrem Impulsvortrag sehr anschaulich, warum Menschen oft anders essen, als sie eigentlich wollen, und wie dies die Landwirtschaft beeinflusst.

Dass der Mensch oft anders handelt als eigentlich beabsichtigt, ist ein verbreitetes Phänomen, nicht nur beim Thema Einkauf & Ernährung. Es hat auch nichts mit Charakter oder Moral zu tun. Denn – ganz wichtig – der Körper entscheidet mit. Haben wir Hunger oder sind wir gestresst, essen wir anders, als wenn wir satt oder entspannt sind. Was noch dazukommt: unser körpereigenes Belohnungssystem. Es springt an, wenn wir energiereiche Nahrung zu uns nehmen, das Glückshormon Dopamin wird ausgeschüttet. Und es kommen noch viele weitere Faktoren hinzu, die unsere Kauf- und Ess-Entscheidungen mehr oder weniger unbewusst beeinflussen. Dazu gehören die guten alten Gewohnheiten, aber auch der innere Anspruch, vielen Faktoren wie Preis, Zeit und Geschmack gleichzeitig gerecht zu werden. Gleichzeitig ist Essen auch Ausdruck von Identität und Werten.
Vertrauen als Knackpunkt der Lebensmittelproduktion
Und – ein sehr wichtiger Aspekt: Da fast niemand seine Lebensmittel selbst anbaut, muss der Konsument auf gute Versorgung vertrauen. Und das ist für uns der Knackpunkt: Denn auch wir merken, dass es gerade gegenüber der großbetrieblichen Erzeugung von Lebensmitteln ein grundlegendes Misstrauen beim Verbraucher gibt. Doch wie kann man dem entgegentreten?
Wie lässt sich Wissen über Landwirtschaft verständlich vermitteln?

Genau diese Gretchenfrage konnten die Teilnehmenden in auf die Impulsvorträge folgenden Workshops diskutieren. Kernpunkt der Diskussionen: Wir müssen dem Verbraucher Wissen zur Erzeugung von Lebensmitteln vermitteln, à la Sendung mit der Maus. Also ganz klar und verständlich. Und auf verschiedensten Wegen, bei verschiedensten Anlässen. Die Grüne Woche ist so ein Beispiel, wie Landwirt:innen und Unternehmen ein Gespür dafür bekommen, was Verbraucher wissen wollen bzw. wo große Wissenslücken herrschen.
McDonald’s und AgrarScouts: Transparenz vom Hof bis ins Restaurant
Genau deshalb arbeiten wir bei McDonald’s seit vielen Jahren daran, unseren Gästen zu zeigen, woher die Rohwaren für unsere Produkte kommen und wie sie erzeugt und verarbeitet werden. Dieser Ansatz ergänzt sich perfekt mit der Zielsetzung der mittlerweile rund 1000 AgrarScouts: Mit Ehrlichkeit und Offenheit zeigen sie Kindern und Erwachsenen ganz praktisch auf dem Hof, was hinter den Lebensmitteln im Laden steckt und wie moderne Landwirtschaft funktioniert. Denn uns allen ist bewusst: Dialog, auch gern kritisch, ist die Grundlage dafür, Wissen zu vermitteln und Vertrauen aufzubauen. Vertrauen in Menschen, die ihre landwirtschaftlichen Betriebe mit großem Engagement und Leidenschaft führen, um tagtäglich hochwertige Rohwaren zu erzeugen. Die wiederum in den Supermarktregalen oder in unseren Produkten landen.
Farmers for McDonald’s im Netzwerk der AgrarScouts
Vertrauen entsteht durch Transparenz und den direkten Dialog. Genau daran knüpfen die Initiativen von McDonald’s an. Ziel ist es, den Gästen die enge Zusammenarbeit mit der deutschen Landwirtschaft und den Lieferanten näherzubringen und gleichzeitig den Austausch mit Menschen außerhalb der eigenen Kanäle zu fördern. Deshalb engagiert sich McDonald’s mit den Farmers for McDonald’s auch in bestehenden Netzwerken wie den AgrarScouts.
Mehr über die Zusammenarbeit mit unseren Lieferanten und Landwirt:innen erfahrt ihr auf unserer Website.

Praxisbeispiel: Der ErlebnisBauernhof auf der Grünen Woche
Wie erfolgreich dieser Ansatz ist, zeigt der ErlebnisBauernhof des Forums Moderne Landwirtschaft auf der Grünen Woche. Jahr für Jahr kommen dort Menschen unterschiedlichster Hintergründe zusammen – von Schulklassen über Familien bis hin zu politischen Entscheidungsträgern. Gemeinsam stehen die AgrarScouts und die Farmers for McDonald’s Rede und Antwort, teilen ihre Erfahrungen aus der Praxis und schaffen Raum für offene Gespräche über Landwirtschaft und Lebensmittel.
Der Beitrag ist von Birgit und Dagmar aus dem Change M-Team.

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