Auf der World Wide Convention 2026 in Las Vegas zeigten unser Lieferpartner Agrarfrost und Farmers for McDonald’s Landwirt Johannes Ruhe, wie Landwirtschaft, Lieferant und McDonald’s bei Themen wie Bodengesundheit, Precision Farming und Kartoffelinnovationen zusammenarbeiten.
Inhaltsverzeichnis
- Die Farming Station: von der Farm zum Fan
- Wasserknappheit, Keimdruck und neue Sorten: Kartoffelanbau im Praxistest
- Johannes Ruhe: Landwirt und Botschafter
- Zukunft entsteht durch Zusammenarbeit
Die Farming Station: von der Farm zum Fan
Die World Wide Convention (WWC) ist eine internationale Veranstaltung, bei der sich unsere Franchise-Nehmenden, Lieferanten und Vertreter:innen des McDonald’s Systems aus aller Welt über aktuelle Entwicklungen austauschen. 2026 fand sie vom 1. bis 4. Juni 2026 in Las Vegas statt. Unser Lieferpartner Agrarfrost war als Co-Leading Supplier an der Supply Chain Excellence Booth vertreten – ein Ausstellungsbereich mit interaktiven Stationen, die über unsere Lieferkette informierten.

An der Farming Station konnten Besucherinnen und Besucher die Reise der McDonald’s Pommes vom Feld bis ins Restaurant erleben. Die „Farm to Fan Experience“ zeigte Kartoffelpflanzen in unterschiedlichen Wachstumsphasen, verschiedene Sorten und Einblicke in die Sortenentwicklung. Im Fokus standen außerdem regenerative Landwirtschaft mit Themen wie Fruchtfolge, Bodengesundheit und Biodiversität sowie Precision Farming. Auch die Kartoffelsorte Chenoa wurde als Beispiel dafür vorgestellt, wie moderne Züchtung Qualität, Klimarobustheit und langfristige Rohstoffsicherheit unterstützen kann.
Wasserknappheit, Keimdruck und neue Sorten: Kartoffelanbau im Praxistest

Die Themen der Farming Station werden auch im direkten Austausch vor Ort greifbar. Mitte September war unser Sustainability-Team im Agrarbereich bei Agrarfrost zu Besuch und informierte sich auf den Feldern über die aktuelle Kartoffelernte.
Bild: Das Sustainability-Team zu Besuch bei Agrarfrost:
Alexandre Moulay, Sandra Körger, Ronald Akmann,
Lars Ording, Arne Rehnert und Dagmar Kunecke (v.l.)
Gemeinsam mit Agrarfrost sowie den Partnern Interseed und Golden Geest ging es um die Herausforderungen der diesjährigen Saison – darunter die begrenzte Wasserverfügbarkeit und der Keimdruck – sowie um die Erprobung neuer Kartoffelsorten. Diese sollen unterschiedliche Klimaszenarien besser bewältigen können. Auf den Versuchsfeldern wurden außerdem Farbe und Größe der Kartoffeln begutachtet. Beide Merkmale sind entscheidend, damit auch künftig leckere und qualitativ hochwertige Pommes in unseren McDonald’s Menüs angeboten werden können.
Neben den Feldern stand auch der Standort von Agrarfrost im Mittelpunkt. Bei dem Besuch wurden Maßnahmen vorgestellt und diskutiert, mit denen am Standort Energie eingespart, CO₂ reduziert und der Wasserverbrauch gesenkt werden sollen. Zudem ging es um neue Investitionen und die Erprobung weiterer Kartoffelsorten, die gemeinsam mit den Partnern umgesetzt werden. Dabei wurde deutlich, wie viele Fragen und Entscheidungen den Anbau und die Verarbeitung prägen und wie wichtig der Austausch mit den Menschen ist, die diese Entwicklung auf ihren Höfen mitgestalten.

Bild: Am Agrarfrost-Standort: Dagmar Kunecke, Sandra Körger, Andreas Hennige, Alexandre Moulay, Thomas Kerstens (v.l.)
Johannes Ruhe: Landwirt und Botschafter

Eine solche Perspektive bringt Johannes Ruhe ein. Als Landwirt und Mitglied der Farmers for McDonald’s war er während der WWC vor Ort und berichtete aus der Praxis. Er zeigte, was regenerative Landwirtschaft und moderne Technologien im Alltag bedeuten. Farmers for McDonald’s ist ein Netzwerk von Landwirtinnen und Landwirten, die ihre praktische Erfahrung in den Austausch mit McDonald’s, Lieferanten und der Öffentlichkeit einbringen. Zudem wird versucht, lösungsorientiert aktuelle und zukünftige Herausforderungen zu besprechen und eventuell auch zu lösen.
Seine Perspektive konnte Johannes beispielsweise schon am McDonald’s Stand auf der Grünen Woche oder beim Burger Dialog zum Thema „Zukunft und Landwirtschaft“ einbringen und aufzeigen, wie viel Wissen, Erfahrung und Verantwortung hinter den Kartoffeln für unsere Pommes steckt.
„Es ist sehr wichtig, die deutsche Landwirtschaft sichtbar zu machen, deshalb bin ich bei solchen Formaten immer gerne dabei“, erklärt er und fügt hinzu „besonders die Auseinandersetzung mit neuen Technologien auf dem Hof ist entscheidend, denn wir können nicht einfach weniger produzieren, weil wir einen Personalmangel haben.“
Zukunft entsteht durch Zusammenarbeit
Ob in Berlin oder Las Vegas: Johannes schafft gemeinsam mit anderen Mitgliedern der Farmers for McDonald‘s Raum für Austausch. Genau dieser Dialog ist wichtig, wenn Maßnahmen zur Verbesserung von Bodenbewirtschaftung, Wasser- und Energieeinsatz in der Praxis umgesetzt werden sollen.
Die World Wide Convention hat gezeigt, wie wichtig die Zusammenarbeit von Landwirtinnen und Landwirten, Lieferanten und McDonald’s für die Kartoffelproduktion ist. Johannes Ruhe gibt dieser Zusammenarbeit ein Gesicht.
Der Beitrag ist von Dagmar aus dem Change M-Team.

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