Wie funktioniert nachhaltige Landwirtschaft?

Nachhaltigkeit bei McDonald’s beginnt nicht erst im Restaurant, sondern bereits auf dem Feld. Denn wie unsere Rohwaren angebaut werden, hat großen Einfluss auf Böden, Erträge und den Umgang mit natürlichen Ressourcen. Ein innovativer Ansatz dabei ist die Nutzung eines CO₂e-reduzierten Düngemittels. Seit 2023 ergänzt der Hersteller SKW Piesteritz mit diesem speziellen Düngemittel die Crop Rotation-Initiative, ein etabliertes und bewährtes Nachhaltigkeitsprojekt, das wir seit mehreren Jahren gemeinsam entlang der McDonald’s Lieferkette umsetzen: von der Kartoffel über das Getreide bis hin zum Raps für das Frittieröl im Restaurant.

Crop Rotation: Partnerschaft, die Früchte trägt

Vertreter der beteiligten Partner

Die Crop Rotation-Initiative steht für echte Partnerschaft entlang der Lieferkette. Bereits seit 2019 kooperieren wir diesbezüglich mit unseren Partnern Agrarfrost und Quality Bakers, welche gemeinsam nachhaltige Ansätze im Kartoffel- und Getreideanbau entwickeln. Damit in unseren McDonald’s Restaurants knusprige, goldbraune Pommes auf den Tisch kommen, verarbeitet Agrarfrost ausschließlich die besten Kartoffeln und setzt dabei konsequent auf regenerative Anbaumethoden. Quality Bakers produziert unsere Buns, die wahre Multitalente sind: Ihr feines Aroma unterstreicht den Geschmack aller Burgerzutaten auf besondere Weise. Ab der Ernte 2026 wird durch den Einsatz von speziellem Düngemittel ein Teil der Burger-Buns mit nachhaltigerem Mehl gebacken. Doch nicht nur das: Auch Raps für den Ölproduzenten Bunge wird mittlerweile im Rahmen von Crop Rotation in die Fruchtfolge integriert. Das daraus gewonnene „High Oleic Rapeseed Oil“ kommt im McDonald’s System zum Einsatz, zum Beispiel als Frittieröl im Restaurant.

Unter folgendem Link findest du weitere Informationen zu unseren Partnern in der Lieferkette: Unsere Lieferanten.

Neue Wege beim Dünger

Der Einsatz von speziellem Düngemittel ergänzt die Crop Rotation-Initiative auf ersten Pilotflächen bei Kartoffeln, Weizen und Raps. Ziel ist es, klimafreundlichere Lösungen unter realen Anbaubedingungen zu erproben, weiterzuentwickeln und perspektivisch zu skalieren, als sinnvolle Ergänzung zu bestehenden landwirtschaftlichen Methoden.

Doch wo liegt der entscheidende Unterschied? Ganz konkret: Durch spezielle Düngemittel reduzieren wir gezielt den CO₂e-Fußabdruck in unserer Lieferkette. Generell werden bei der Produktion von Düngemitteln unterschiedliche Ressourcen benötigt und bei der Aufnahme des Düngers durch die Pflanze Emissionen freigesetzt. Das größte Einsparpotenzial liegt in der Reduktion von Lachgasemissionen auf dem Feld. Lachgas zählt zu den besonders klimawirksamen Gasen, und genau hier setzt das spezielle Düngemittel an: Es mindert diese Emissionen um bis zu 60 Prozent.

Unter folgendem Link findest du noch weitere Informationen zu dem speziellen Düngemittel: Zum Beitrag

Gesunde Böden durch vielfältige Fruchtfolgen

Nachhaltige Landwirtschaft braucht Abwechslung. Bei der Crop Rotation (Deutsch: Fruchtfolge) geschieht genau dies durch den Wechsel unterschiedlicher Kulturen auf einem Feld, statt jedes Jahr dieselbe Pflanze anzubauen – eine etablierte und bewährte Methode in der Landwirtschaft. Unsere Lieferanten, die Teil des Crop Rotation-Projekts sind, setzen diese Fruchtfolge auf ihren Feldern gezielt um. Dadurch schonen sie den Boden, unterstützen seinen Nährstoffhaushalt und tragen gleichzeitig dazu bei, ihn langfristig gesund und leistungsfähig zu halten.

Nachhaltige Landwirtschaft braucht Abwechslung. Das Prinzip der Crop Rotation (deutsch: Fruchtfolge) ist dabei denkbar einfach: Statt Jahr für Jahr dieselbe Pflanze anzubauen, wechseln die Kulturen auf einem Feld gezielt ab. Eine bewährte Methode, die unsere Lieferanten, die Teil des Crop Rotation-Projekts sind, konsequent auf ihren Flächen umsetzen. Dadurch schonen sie den Boden, unterstützen seinen Nährstoffhaushalt und tragen gleichzeitig dazu bei, ihn langfristig gesund und leistungsfähig zu halten.

Raps spielt in dieser Fruchtfolge eine besondere Rolle. Er ergänzt den Anbau von Kartoffeln und Weizen auf natürliche Weise, verbessert die Bodengesundheit und reduziert Krankheits- und Schädlingsdruck. Seit 2023 ist er fester Bestandteil der Crop Rotation-Initiative und treibt die Entwicklung hin zu einer vielfältigeren, regenerativeren Landwirtschaft voran.

Gemeinsam Landwirtschaft weiterdenken

Diese Projekte machen deutlich: Nachhaltige Landwirtschaft ist Teamarbeit. McDonald’s, Landwirt:innen und Partner wie Agrarfrost, Bunge, Quality Bakers und SKW Piesteritz ziehen entlang der gesamten Wertschöpfungskette an einem Strang, vom Feld bis zum fertigen Produkt. So entstehen Lösungen, die Böden schützen, Innovation anstoßen und Landwirtschaft langfristig zukunftsfähig machen.

Der Beitrag ist von Manuela aus dem Change M-Team.

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