McDonald’s bei Agrarfrost | Lieferantenbesuch Teil 3

Wo ging diese dritte Reise nun hin? Hier ein paar kleine Tipps:

Was darf in einem McMenü nie fehlen? Was kann man auch schlicht mit der Lieblingssoße süß-sauer oder ganz traditionell rot-weiß immer genießen? Richtig: unsere McFries!

Diese werden bei der Firma Agrarfrost produziert.        

Agrarfrost wurde im Jahr 1967 als Familienunternehmen gegründet und beliefert McDonald’s Deutschland bereits seit 1985 mit Pommes frites, die aus ausgewählten Kartoffelsorten hergestellt werden. Mittlerweile gibt es zwei Produktionsstandorte in Deutschland – in Wildeshausen / Aldrup (Niedersachsen) und in Oschersleben im Landkreis Börde in Sachsen-Anhalt.

Seit vielen Jahren setzen sich das Management und die Mitarbeiter von Agrarfrost mit dem Thema Nachhaltigkeit auseinander. Beispielsweise investiert das Unternehmen in Wärmerückgewinnung, Solarenergie, 100 % Grünstrom, eine anaerobe Abwasserreinigungsanlage, eine Energiezentrale sowie Blumenwiesen. Auch die Themen Plastikreduktion und Mülltrennung stehen auf der Agenda, wobei die Azubis ebenfalls in Nachhaltigkeitsprojekte miteingebunden werden. Kein Wunder, dass Agrarfrost bereits den „McDonald’s Sustainability Award“ erhalten hat (Nachhaltigkeit | Über uns | Agrarfrost).

Die Herstellung der McFries haben wir, eine Gruppe aus dem Fachbereich Qualitätssicherung und Nachhaltigkeit, uns bei unserem Kartoffel-Verarbeiter und Pommes-Produzenten im Herbst 2022 ganz genau angeschaut. Aber nicht nur die Herstellung, nein, auch die Ernte, die man bei Kartoffeln „Rodung“ nennt, konnten wir eingänglich betrachten. Diese findet, abhängig von der Region und den Witterungsverhältnissen, von Ende Mai bis Ende Oktober statt. Wichtig zu erwähnen ist:  Die Kartoffeln für McDonald’s Deutschland stammen hierzulande immer aus nachhaltigem Anbau.

Interessiert begutachteten wir die Erntefahrzeuge in der Werkstatt (haben natürlich einmal Probe gesessen) und auch im Einsatz auf dem Feld. Großes Know-how, viel Technik und das gewisse Feeling für den perfekten Erntezeitpunkt (Bodenfeuchte, Temperaturen, Tiefe, Reifegrad usw.) waren nur ein paar Punkte, die unsere Pommes bereits vor der Verarbeitung beeinflussen.

Wir konnten auch unseren Young Farmer Johannes Ruhe bei der Arbeit auf dem Feld beobachten und uns fachlich mit ihm und den Mitarbeitern der Pommes-Produktion direkt austauschen.

Da nicht alle Kartoffeln unmittelbar vom Feld in die Verarbeitung gehen, sondern auch für die spätere Produktion im Jahr gelagert werden müssen, besuchten wir zwei Lagerhallen. Wie groß diese sind – seht selbst!

Beeindruckend, wie hoch hier die Kartoffeln gelagert werden. Wöchentliche Rundgänge mit Geruchskontrollen, abgestimmte Belüftung, gedimmtes oder grünes Licht und der perfekte Trocknungsgrad beeinflussen hier die Qualität und Lagerfähigkeit.

Im folgenden Prozess wird die Temperatur der Kartoffeln erhöht, sie werden gewaschen, nach Größen sortiert und die Schale entfernt. Erst dann werden aus der ganzen Kartoffel unsere langen McFries geschnitten, und das mittels einem ausgeklügelten Messerkopfsystem (Vorsicht: extrem scharf!). Weitere Schritte wie ein erneutes Bad, Trocknung und das Frittieren folgen. Für den Frittiervorgang wird ausschließlich Sonnenblumen- oder Rapsöl verwendet. Palmöl kommt bei uns nicht dazu, auch nicht später im Restaurant. Zuallerletzt steht dann die Verpackung (auch hier gibt es nochmal einen Metalldetektor-Check) und die lückenlose Rückverfolgbarkeit an – alles kann hier nachvollzogen werden. Hört sich vielleicht simpel an, ist es aber tatsächlich nicht.

Und wie konnten wir den Besuch zu einem krönenden Abschluss bringen? Natürlich mit einer McDonald´s Pommes Verkostung. Einfach lecker – auch pur ein wahrer Genuss.

Also probiert sie selbst und lasst sie euch weiterhin schmecken. Denn was wäre ein McMenü ohne Pommes…? Unvollständig, oder?

Bis zum nächsten Stopp auf der Reise der Vorlieferanten bei McDonald´s Deutschland.

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