Fakten zum Tierwohl bei McDonald’s – Teil 1: Rindfleisch

Woher stammt das Rindfleisch bei McDonald’s? Wie werden die Hühner gehalten und was bekommen sie zu fressen? Das Thema Tierwohl bei McDonald’s ist für viele Menschen von großem Interesse. In unserer neuen Serie „Fakten zum Tierwohl bei McDonald’s“ wollen wir euch deshalb mehr über Herkunft, Haltung und Fütterung erzählen. Los geht’s mit Rindfleisch.

1. Herkunft

96 % des Rindfleisches für McDonald’s stammt aus Deutschland, d.h. die Rinder sind in Deutschland geboren und gehalten worden. (Stand 2015)

McDonald's Rindfleisch Herkunft

2. Zweifache Nutzung

Zur Verarbeitung kommt überwiegend das Fleisch von Milchkühen. Dadurch wird der sogenannte „ökologische Fußabdruck“ auf Milch, Kalb und Fleisch verteilt. Denn während Mastbullen ausschließlich für die Fleischproduktion gehalten und nach 18 – 24 Monaten geschlachtet werden, geben Milchkühe zuvor etwa vier bis fünf Jahre lang Milch. Basis für die Milchproduktion ist die Geburt eines Kalbes.

McDonald's Rindfleisch von Milchkühen

3. Haltung

Die meisten Milchkühe werden in Laufställen gehalten. Die Kühe können sich hier frei bewegen und jederzeit Liege-, Fress- und Trinkplätze aufsuchen.

McDonald's Rindfleisch Haltung

4. Futter

Milchkühe werden vorwiegend mit Gras, Heu und Silage gefüttert. Nährstoff- und eiweißreiches Pflanzenfutter wie Schrote werden hinzugegeben.

McDonald's Rindfleisch Futter

5. BEST Beef

Gemeinsam mit Partnern aus Landwirtschaft, Fleischwirtschaft und Wissenschaft hat McDonald’s das Bonusprogramm BEST Beef entwickelt, das gute landwirtschaftliche Praktiken durch einen Aufschlag auf den Schlachtpreis belohnt. Das Programm befindet sich in der Pilotphase und umfasst aktuell drei Module: Haltung, Fütterung und Tiermanagement. Mittlerweile sind 2.100 landwirtschaftliche Betriebe in das Programm einbezogen worden und für 39.000 Kühe wurde bisher ein BEST Beef Zuschlag gezahlt.

McDonald's BEST Beef Module

6. Schlachtung

Der Rindfleischlieferant für McDonald’s arbeitet ausschließlich mit EU-zugelassenen Schlacht- und Zerlegebetrieben zusammen und auditiert alle Betriebe mindestens einmal jährlich. Die Auditoren werden zum Tierschutz regelmäßig geschult. 2014 wurde eine solche Schulung von der renommierten amerikanischen Tierwissenschaftlerin und Viehzuchtberaterin Temple Grandin durchgeführt.

Temple Grandin

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Temple Grandin

Im nächsten Teil der Serie lest ihr mehr über das Tierwohl bei unseren Hühnern.

Ihr fragt euch, ob Rindfleisch, Nachhaltigkeit und McDonald‘s zusammenpassen? Dann interessiert euch vielleicht auch dieser Artikel.

 

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Das Team

Change M ist ein Team mit einem gemeinsamen Ziel: Wir arbeiten daran, McDonald’s Deutschland nachhaltiger zu machen.

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