Im Kreislauf – so funktioniert Recycling bei McDonald‘s

Recycling hat in Deutschland eine große Bedeutung, denn nur wenn anfallende Abfälle bestmöglich getrennt und somit im Kreislauf gehalten werden, spart das Recycling wichtige Rohstoffe ein. Allein für das Recycling von Verkaufsverpackungen sind das jährlich rund 3,1 Mio. t. CO21 in Deutschland. Das schont die Umwelt.  

Darum ist bei McDonald‘s neben der Müllvermeidung auch das Recycling bereits seit Jahren ein wichtiger Bestandteil der Nachhaltigkeitsstrategie.  

Die McDonald‘s Mitarbeiter:innen trennen den Abfall, der bei der Zubereitung und dem Verzehr der Produkte innerhalb des Restaurants anfällt, in verschiedene Materialfraktionen: Becher, PPK (Papier, Pappe, Kartonage), gemischte Verpackungen, Speisereste, Altspeisefett und Restmüll. So können die unterschiedlichen Abfallarten optimal in den Recyclingkreislauf gebracht und die hohen gesetzlichen Recyclingquoten erfüllt werden.  

Eine Besonderheit ist, dass McDonalds einen eigenen Kreislauf für seine papierbasierten Becher (Getränkebecher, McFlurry, McSundae, …) geschaffen hat. Das Unternehmen sammelt alle Becher, die eigentlich wegen ihrer dünnen Kunststoffbeschichtung für das Papierrecycling unbrauchbar sind, und speist sie in einen internen Recyclingkreislauf. Durch ein eigens entwickeltes Verfahren können die Becher wieder aufbereitet werden. So haben wir in einem Pilotprojekt mithilfe eines innovativen Recyclingprozesses die benutzten Becher aus unseren Restaurants zu grafischem Papier verarbeiten. Dieses konnten wir dann unter anderem für den Druck unseres Nachhaltigkeitsupdates 2019 einsetzen. 

McDonald´s Becher

Darüber hinaus hat McDonald’s sich global das Ziel gesetzt, bis 2025 in allen Restaurants Systeme einzuführen, mit denen gebrauchte Verkaufsverpackungen sortiert und einem Recycling zugeführt werden können.    

Trotz starker Bemühungen hat das Unternehmen aber auch Schwierigkeiten beim Recycling. Stark verschmutzte oder mit Lebensmitteln behaftete Verpackungen können nur noch schwer recycelt werden, weil hierfür die entsprechenden Prozesse fehlen. Auch sind Verpackungen, die in der Natur oder zu Hause in der falschen Tonne landen, für das Recycling verloren. Nur gemeinsam schaffen wir es, die Verschmutzung unseres Planeten mit Müll zu stoppen! Deshalb sollten wir auch zuhause darauf achten, die To-go-Verpackungen bestmöglich zu trennen – beispielsweise den Getränkebecher in den Gelben Sack/die Gelbe Tonne und die Papiertragetüte in die Blaue Tonne. Laut Angabe der dualen Systeme, die in Deutschland für das Recycling von Verpackungen zuständig sind, gibt es seit 2019 in Deutschland eine hohe Recyclingquote und es werden bereits 58,5 % der Kunststoffverpackungen und mindestens 80 % der Papier-, Metall- und Glasverpackungen im Kreislauf gehalten2.  

Wie organisiert ihr zuhause eure Mülltrennung? Schreibt es uns gerne in die Kommentare.   


Quellen: 
1: Die vier größten Irrtümer bei der Mülltrennung – Mülltrennung wirkt! (muelltrennung-wirkt.de) 
2: Duale-Systeme_Factsheet.pdf (muelltrennung-wirkt.de) 

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