„Einen Trinkhalm zu meiner Bestellung, bitte!“

McDonald’s Deutschland bewegt sich stetig weiter auf seinem Weg in eine nachhaltigere Zukunft. Auf diesem Blog haben wir es uns zur Aufgabe gemacht, die dafür getroffenen Maßnahmen vorzustellen und zu erläutern. Nachhaltiger zu werden bedeutet, offen für Veränderungen zu sein – auch wenn manche Abläufe bereits seit Jahren standardisiert sind.

Ein wichtiger Teil der Nachhaltigkeitsstrategie von McDonald’s Deutschland: Unsere Packaging-Roadmap, mit der wir Plastik- und Verpackungsmüll kontinuierlich reduzieren und durch nachhaltigere Alternativen ersetzen. Zwei solcher Änderungen, die im Kontext der Verpackungsumstellung vorgenommen werden, sind die Einführung des „Strohhalms auf Nachfrage“ sowie neue Verpackungen für das McSundae Eis.

Bisher war es bei jeder McDonald’s-Bestellung Standard, zu seinem Getränk einen klassischen Strohhalm aus Kunststoff zu erhalten. Seit dem 2. Juni ist dies nicht mehr der Fall, da die Trinkhalme für Bestellungen, die vor Ort im Restaurant verzehrt werden, in Zukunft nur noch auf explizite Nachfrage des Gastes am Verkaufsschalter vom Personal herausgegeben werden. Auch die gewohnten Strohhalm-Spender werden leer bleiben, auf ihnen werden stattdessen Aufkleber mit einem Hinweis auf die Umstellung zu sehen sein (siehe unten). Mit dieser Änderung wollen wir dazu beitragen, weniger Plastikmüll zu erzeugen, indem wir unsere Gäste dazu anhalten, weniger Strohhalme zu benutzen. Im nächsten Schritt werden, planmäßig ab dem 20. Juli, Kunststoff-Trinkhalme komplett abgeschafft und durch Alternativen aus Papier ersetzt. Ursprünglich sollte dies auch bereits jetzt geschehen, aufgrund der Corona-Pandemie und der dadurch reduzierten Nachfrage gibt es allerdings noch Restbestände der alten Strohhalme, die zunächst noch aufgebraucht werden, um keine unnötigen Abfälle zu produzieren. Auch die Papier-Trinkhalme wird es dann lediglich auf Nachfrage geben.

Für einige, Gäste wie auch Mitarbeiter, mag diese Umstellung erst einmal ungewohnt wirken und deshalb vielleicht sogar Kritikpunkte hervorrufen. Aber wir wollen besser und nachhaltiger werden, weshalb wir auch solche gelernten Abläufe im Sinne der Umwelt umstrukturieren. Wir bei McDonald’s sehen es als Chance, etablierte Prozesse zu überdenken und an die aktuellen Herausforderungen anzupassen, um unserem eigenen Anspruch gerecht zu werden.

Neben den Trinkhalmen rücken auch nachhaltige Essensverpackungen in den Fokus auf unserem Weg zur Plastikreduzierung. Als erstes an der Reihe ist dabei unser McSundae Eis, welches künftig standardmäßig in Papier und ohne Plastikdeckel verpackt sein wird. Auch hier gilt aufgrund von Restmengen zunächst eine Übergangsfrist bis Mitte Juli, ab dann wird auch das McSundae flächendeckend im neuen Packaging und mit Holzlöffel ausgegeben. Die Löffel sind ebenso zentraler Bestandteil der Verpackungsumstellung, da durch einen Umstieg auf Holzprodukte auch wieder viel Plastik eingespart wird.

Dies sind zwei weitere Schritte, die wir im Zuge unserer Nachhaltigkeitsstrategie gehen. Schon in diesem Jahr werden wir unsere Desserts in nachhaltigeren Verpackungen und fast ganz ohne Plastik verkaufen. Dadurch können wir jährlich 1.000 Tonnen Plastik einsparen, was etwa einem Drittel der Kunststoffverpackungen für unsere hauseigenen Produkte entspricht. Obwohl es für alle Beteiligten zunächst etwas ungewohnt sein wird, sind wir uns sicher, dass alle sehr gut damit zurechtkommen werden und die positiven Auswirkungen letztendlich deutlich überwiegen. Und, auch wenn es momentan noch komisch klingt, wird der Satz „Ich hätte gerne noch einen Trinkhalm zu meiner Bestellung dazu“ künftig wohl etwas häufiger in McDonald’s-Restaurants zu hören sein.

Autor: Christian Balser – ChangeM Team

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